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Lichtbrücke zwischen Schloßberg und Reininghaus Gründen

 

Der öffentliche Raum ist Spiel- und Projektionsfläche für das Festival, das jedes Jahr 100.000 Menschen in seinen Bann zieht. „Ohne Hemmschwelle für viele Kunst im öffentlichen Raum zu zeigen, den Blick auf die eigene Stadt zu verändern – so habe ich diesen Ort noch nie gesehen – das sei das Ziel vom Klanglicht“, so der Initiator Bernhard Rinner.

 

 

Lichtbrücke zwischen Schloßberg und Reininghaus Gründe

War es im letzten Jahr in Schloß Eggenberg, so verbindet es nun das historische Graz (Schloßberg) mit dem zukünftigen (Reininghaus). Die Idee Klanglicht zu den Menschen in Reininghaus zu bringen, habe es schon länger gegeben, so Stadtrat Riegler bei der Programmpräsentation am 9. September. Mit der finanziellen Unterstützung der Reininghaus Gründe und mit der Rolle als Gastgeber wird die Idee nun an drei Tagen in die Realität umgesetzt. „Damit aus einer Ansammlung von Häusern ein lebendiger Stadtteil wird, braucht es weit mehr als Glas, Holz und Beton. Wesentliche Zutaten dafür sind Freiraum und Kultur. Durch Licht und Klang entstehen im Stadtteil Reininghaus Räume der Begegnung, Erlebnisse werden geschaffen und Beziehungen können wachsen. Wir freuen uns daher sehr, dass die Reininghaus Gründe Gastgeber von Klanglicht 2022 sind.“ – Birgit Leinich, Vertretung für die Lenkungsgruppe der Reininghausgründe.

Die weithin sichtbare Lichtbrücke zwischen den beiden Festivalorten gestaltet Kari Kola. Der finnische Künstler gestaltet seit Jahren weltweit spektakuläre Lichtinstallationen. In „Blue Sky“ wird er Architektur, Landschaft und die Geschichte der Orte miteinander neu in Beziehung setzen.

 

 

1 Ticket – 13 + 2 Installationen

13 der insgesamt 15 gezeigten Installationen sind frei zugänglich. 6 Installationen werden rund um den Reininghaus Park zu erleben sein. (Das gesamte Programm auf den Reininghaus Gründen.) Rund um den Park sorgen während des Festivals Foodtrucks für die kulinarische Versorgung.

Fast ein (Grazer) Heimspiel wird es vor Ort für das Kollektiv OchoReSotto mit ihrem „Arkestra of Light-up“. Gleich vier Gebäude nehmen sie als Projektionsfläche für ihre  visuellen Kunstwerke und untermauern diese mit eigens dafür komponierte Musik. 

In Reinighaus (unterstützt von der GRAWE) und am Schloßberg (Herbersteingarten) wird das Kollektiv „Pater Studios“ (Amanda Parer) den öffentlichen Raum mit Skulpturen, ja Wesen aus fernen Welten erforschen und die Fragilität der Natur eindrucksvoll zur Schau stellen. Überdimensional. Menschenähnlich. Hell erleuchtet. Die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin Esther Stocker setzt sich für Klanglicht 2022 erstmals mit Licht auseinander und lässt Räume für die Besucher*innen entstehen, die sich beim Durchschreiten ändern; zu erleben beim Mirror Tower der ÖSW. „Growth“ setzt sich mit dem Wachstum in Reinunghaus auseinander und zeigt mit den Mitteln des Lichts und des Klangs, was alles möglich ist und sein wird. Das, was war, greift Antonia Manhartsberger in „those Sounds are wrapped in Stars“ auseinander. Sie bespielt die historischen Branntweinfässer im Reininghauspark und wird bei der Realisierung von der ÖWG unterstützt.

Am Schloßberg findet sich die ortsspezifische Installation von Sebastian Kite, die dort eine andere Welt entstehen lässt, mit Hilfe von Licht, Ton, Spiegel, Wasser und Luft. Hartung & Trenz verwandelt die Hoffläche des Museums und seine umgrenzenden Gebäude in ein experimentelles, immersives Planetarium aus Licht und Typographie. Aus sicherheitstechnischen Gründen ist der Zugang zu den Installationen in der Stallbastei „Darwin in Space“ von Jeongmoon Choi und Miriam Prantls „Das Einräumen von Licht“ nur mit einem Ticket zugänglich. Wer das Höhlengleichnis von Platon dort erleben will und fluoreszierende Fäden die Wahrnehmung verändern lassen will, der erhält HIER die Tickets zu 13 Euro bzw. 7 Euro ermäßigt. (Das detaillierte Programm am Schloßberg.)

 

 

Freie Fahrt zu Klanglicht 

Die Veranstaltungsorte von KLANGLICHT 2022 sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar. Die Straßenbahnlinie 4 fährt von der Haltestelle Hauptplatz Graz direkt zum Reininghauspark. Während der drei Veranstaltungsabende wird die Linie 4 darüber hinaus noch zu einer höheren Taktung fahren. Mit dem KLANGLICHT-Ticket „Freie Fahrt zu KLANGLICHT“: Das Ticket gilt als Fahrkarte am Veranstaltungstag im gesamten Verkehrsverbund Steiermark.

 

 

Inklusiv und barrierefrei – ein Festival für alle

Klanglicht in Reininghaus und am Schloßberg ist bei freiem Eintritt* im öffentlichen Raum besuchbar. Alle Installationen sind, soweit es die Gegebenheiten vor Ort zulassen, barrierefrei zugänglich. Als Partner der Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ ermöglichen wir Menschen, die es sich aufgrund ihrer momentanen Lebenssituation nicht leisten können, mit dem Kulturpass ein KLANGLICHT-Ticket im Ticketzentrum der Bühnen Graz kostenlos zu erwerben.